Drogen — So wirken sie! Passt bitte auf!
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Informationen zu Ecstasy, Lsd, Haschisch, Kokain, Alkohol, Speed und sonstige harte Dogen. Wichtiger HinweisDer Konsum von legalen und illegalen Drogen ist immer mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Handel, Besitz und Erwerb von Ecstasy stellen nach dem Betäubungsmittelgesetz einen Straftatbestand in Deutschland dar.
Wechselwirkungen mit anderen Suchtmitteln
MDMA wurde 1912 von der Firma Merck entwickelt und patentiert. Der ursprüngliche therapeutische Nutzen sollte in der Appetithemmung liegen. Wegen unerwünschter Nebenwirkungen wurde MDMA jedoch zunächst nicht auf den Markt gebracht. In den 50er und 60er Jahren benutzten dann Forscher in den USA zunächst MDMA für wissenschaftliche Zwecke im Bereich der Psychotherapie. 1986 wurde der Wirkstoff in den USA verboten. MDMA tauchte in den 80er Jahre in Zusammenhang mit der Techno– und Housemusik-Welle verstärkt auf dem europäischen Drogenmarkt auf. Der MDMA-Konsum nimmt hat zunächst auch in Deutschland stetig zugenommen und liegt inzwischen konstant auf hohem Niveau.
Eine Ecstasy-Tablette enthält durchschnittlich 50 bis 100 mg MDMA. Die Konzentrationen schwanken jedoch stark. Die Tablettenprägungen sind keine Garantie für tatsächliche Inhaltsstoffe. Jede Tablette kann zusätzlich Paracetamol, Coffein, Milchzucker, etc. enthalten. Nach neueren Untersuchungen sind toxische Beimengungen (Strychnin, LSD, etc.) bisher nur extrem selten vorgekommen aber eben nicht ausgeschlossen.
MDMA gehört zur Gruppe der Amphetamine. Nach der Einnahme einer Tablette wird der Wirkstoff MDMA im Darm resorbiert. Über den Blutkreislauf erreicht MDMA das Gehirn und wirkt dort vor allem auf den Neurotransmitter Serotonin. Die Serotoninspeicher werden rasch entleert. Es kommt zu einem massiven Anstieg der Serotoninkonzentration im synaptischen Spalt und damit zu einer bewusstseinsverändernden Wirkung. Die Serotoninspeicher werden über einen Pumpmechanismus wieder aufgefüllt. Dieser Prozess dauert mehr als 20 Stunden. Aus diesem Grund erzeugt ein Nachdosieren keine bzw. nur eine geringe Wirkung. Die Wirkung von MDMA beginnt etwa 20 bis 40 Minuten nach Einnahme und hält 2 bis 4 Stunden an. MDMA entfaltet seine zentral-nervöse Wirkung vor allem im Bereich des Limbischen Systems, das als “Belohnungszentrum” die Emotionalität reguliert. Die Konsumenten/innen erleben in der Regel positive Gefühle und Verhaltensänderungen. So gelingt es vielen leichter, sich in andere hineinzufühlen, Kontakte zu knüpfen und Gespräche zu führen. MDMA vermittelt das Gefühl, mit sich selbst im Einklang zu befinden und fähig zu sein, persönliche Probleme zu bewältigen. Die meisten fühlen sich fit und leistungsfähig und verspüren Gefühle von Zärtlichkeit und Glück. MDMA verändert die Wahrnehmung der Umgebung, akustische und optische Eindrücke werden verstärkt. Halluzinationen treten nur selten auf. Der Anstieg von Puls und Körpertemperatur wird oftmals nicht als Warnsignal wahrgenommen.
Personen mit Herz– Kreislauferkrankungen, Asthma, Diabetes und Nierenschäden dürfen MDMA nicht konsumieren. Menschen, die zu Angstanfällen (Panikattacken) und depressiven Verstimmungen neigen, können durch die Einnahme der Droge in eine psychische Krise geraten.
Kurz nach der Einnahme von MDMA verspüren viele Konsumenten/innen eine unangenehme Verspannung der Kiefermuskulatur. Gleichzeitig kann Mundtrockenheit und Brechreiz auftreten. Auch gesteigerte Anspannung, Niedergeschlagenheit und Verwirrtheit wird in der ersten Stunde nach Einnahme gelegentlich beklagt. Das Kurzzeitgedächtnis kann vorübergehend gestört sein. Nahezu alle Konsumenten/innen sind nach Abklingen der Drogenwirkung erschöpft und ausgelaugt — ein Zustand der als “Kater” bekannt ist. MDMA vermindert die Wahrnehmung von Warnsignalen des Körpers. Symptome wie Durst, Schwindel, Kopfschmerz und Herzjagen werden unterdrückt, und es kann zu Kollapszuständen kommen. Dies insbesondere dann, wenn im Zusammenhang mit körperlichen Anstrengungen (Tanzmarathon) Flüssigkeitsverluste nicht ausgeglichen werden und/oder keine Ruhepausen (chill out) eingelegt werden. Bei häufigem Gebrauch entsteht eine Toleranzentwicklung, d.h. die Dosis muss gesteigert werden, um die gleiche Wirkung zu erreichen. Es kann zu schwerwiegenden psychischen Störungen (Angstzustände, Depressionen, Psychosen) und körperlichen Gesundheitsschäden im Bereich von Herz, Kreislauf, Nieren und Leber kommen. Blutbildveränderungen sind möglich (Anämie). Auch Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme können die Folge sein. MDMA erzeugt psychische Abhängigkeit.
Besonders risikoreich ist die Kombination von MDMA mit anderen Suchtmitteln. Grundsätzlich erhöht der Mischkonsum alle gesundheitliche Risiken — teilweise in potenzierter Form.
Alkohol Häufig wird zusätzlich zu MDMA Alkohol konsumiert. Einigen Konsumenten/innen dient Alkohol dazu, am Ende einer Party “abzutörnen” und den “Kater” zu verschlafen. Alkohol spült jedoch Körperflüssigkeit ebenso verstärkt aus wie Ecstasy, wodurch sich, insbe-sondere in der Verbindung mit exzessivem Tanzen, die Gefahr des “Austrocknens” und damit eines Kreislaufkollapses erhöht.
Haschisch Als “Einschlafhilfe” nach körperlicher Anstrengung im Zusammenhang mit Tanzveranstaltungen wird oft Cannabis in Form von Haschisch oder Marihuana geraucht. Die Substanz wirkt beruhigend und verringert die gesteigerte Wahrnehmung von Außenreizen als Folge des MDMA-Konsums. Gleichzeitig können aber andere Wirkungen (vor allem körperliche, z. B. Herzrasen) durch den Konsum von Cannabis wieder angehoben werden.
LSD LSD gehört zur Gruppe der Halluzinogene und wird in Form von trips angeboten. Es wird häufig zusammen mit Ecstasy konsumiert, um eine Steigerung der Vorstellungskraft zu erzielen. LSD wirkt im Gehirn auf einem anderen Stoffwechselweg (Dopamin) wie MDMA. Es erzeugt unter Umständen “Horrortrips”, die über Tage und Wochen anhalten können. LSD führt bei länger dauerndem Gebrauch nachweislich zu psychischen Spätschäden im Sinne von Persönlichkeitsstörungen (Psychosen).
Speed Speed ist ein Sammelbegriff für Amphetaminabkömmlinge unterschiedlicher Wirkungsstärke. Es potenziert und verlängert die euphorisierende und leistungssteigernde Wirkung von MDMA. Es wirkt zudem stärker halluzinogen. Speed kann Schäden im Bereich der Hirnsubstanz und damit bleibende psychische Defekte erzeugen.
Kokain Auch Kokain wird mittlerweile mit MDMA kombiniert. Es wird in der Regel als weißes Pulver angeboten und geschnupft. Die Wirkung tritt nach wenigen Sekunden ein und hält 15 bis 45 Minuten an. Die Konsumenten/innen verspüren eine hohe Leistungsbereitschaft, Handlungsdrang und Erregung. Kokain führt zu starker psychischer Abhängigkeit und kann nach Absetzen massive Depressionen auslösen. Die Schleimhäute der Nase werden gereizt und können Schaden nehmen.
Bei Dosierungen über 150 mg MDMA oder bei Kombination mit anderen Drogen kann es zu Vergiftungen (Intoxikationen) kommen. Kennzeichen sind: Pulsbeschleunigung bis zu 150 Schlägen/min Erregung Panik Fieber über 39°C Kreislaufstörungen Bewusstlosigkeit
Die betroffene Person bequem lagern, beruhigen und auf keinen Fall ohne Aufsicht lassen. Trinken anbieten. In jedem Fall ist medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen!
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Es gibt natürlich noch weit aus mehr illegale Substanzen die hier (noch) nicht aufgezählt sind. Wir werden diesen Artikel einfach nach und nach aufbauen und komplettieren. Du kennst dich bezüglich zum Thema gut aus? Warst selbst schon mal drogenabhängig und möchtest deine Erfahrungen hier einbringen? Gern! Wir freuen uns auf deine Artikel, auch gern diskret und anonym!