Light and Love

4. März 2010

So kam ich zum ‘Goa’ ..

Abgelegt unter: Persönliches — admin @ 18:24

Die ganze Welt sagt EaZyNoiZ zu mir, ich bin der Admin & Web­mas­ter die­ser Seite, der Initia­tor und “Chef” vom Clan Goa42.com! Wie ich zu allem kam wollt ihr wis­sen…?
Ja, da muss ich weit zurück den­ken! Es war glaube ich, das Jahr 1998.

Sei­ner­zeit wohnte ich noch im “Pott”; genauer gesagt (auch) in Gel­sen­kir­chen. Auf ver­schie­de­nen tech­no­iden Par­tys war ich vor­her schon das ein oder andere mal. Gear­bei­tet habe ich als Hel­pHand bei einer Ver­an­stal­tungs­firma in Essen, gleich ums Eck 3 Hal­te­stel­len mit dem Bus! Fleis­sig habe ich dort mei­nen Job gemacht und Tra­verse für Tra­verse von A nach B geschleppt, Büh­nen auf und ab gebaut, irre Sachen erlebt..! Jaja, Gaffa hält die Welt zusammen.

Da kam es, das mich einer mei­ner Kol­le­gen eines Tages zur Seite zog umd mich fragte ob ich des Nachts auch zur GoaParty kom­men würde? Zur Goa-Party fragte ich? Ich weiss nichts von einer Party! Aber so wie er mich das schon alles fragte; es schien eine inter­es­sante Party zu sein..

Wir ver­ab­re­de­ten uns, ich sollte am besag­tem Sams­tag am Abend irgend­wann bei ihm auf­schla­gen. Gesagt, getan! Nach­dem wir uns über das übli­che, dem Büh­nen und Ver­an­stal­tungs­bau –The­men aus­ge­tauscht hat­ten und auch sonst schon gut vor­ge­glüht hat­ten mach­ten wir uns auf den Weg!

Ich war nicht son­der­lich ver­wun­dert, das wir am Gelände unse­rer gemein­sa­men Firma vor­bei­ka­men. Gewun­dert hat mich nur eins; woher kom­men diese genia­len häm­mern­den Base­li­nes nur?! Allein der Besu­cher­strom ver­wies nun ganz deut­lich dar­auf, das der Par­ty­be­reich wohl doch die Firma ist, für die ich arbeite. Diese hatte die Zeche Boni­fa­zius angemietet.

Schon beim Ein­tre­ten, ich stand auf der Gäs­te­liste (ich war erstaunt) und musste den Ein­tritt von 15 DM nicht zah­len, bemerkte ich die­sen fei­nen Duft in mei­ner Nase. Nein, nicht die­sen übli­chen Toi­let­ten­ge­stank wie an so  manch ande­ren Ein­gangs­be­rei­chen. Blu­mig, süsslich,

Ich kann euch kaum mit Wor­ten beschrei­ben wel­chen Ein­druck heute noch der Gad­anke an diese Party auf mich macht. WoW. Der Flor, sonst ein miet­ba­rer Raum, der Kup­pel­raum, war sowas vom lie­be­voll, fant­sie­voll und auf­re­gend deko­riert, Schwarz­licht hauchte dut­zen­den Deko-Kreaturen und Deko-Sulpturen in Ver­bin­dung mit dem hören die­ser psy­che­de­li­schen Musik irgend­wie Leben ein. Man war ich begeistert.

Es fiel mir sofort auf. Es war ein­fach eine völ­lig andere Stim­mung auf der Party, als das was ich sonst kannte! Alle waren so lieb, so nett, so fried­lich! Irgend­wie auch alle in einem Alter, wo ich mir nicht als Opa vor­kam. Einige der Frauen hat­ten sehr sexy und ero­tisch wir­kende Out­fits, man­che der Män­ner tru­gen Schlag­ho­sen. Der Tanz­be­reich war so voll, das sich die Kör­per beim tan­zen regel­recht anein­an­der rie­ben. Der Ort trug eine Har­mo­nie in sich, wel­che ich sel­ten auf einer Party fand!

Eine Etage wei­ter oben kam man zu einen Cat­work von wo aus man die tan­zende Menge aus jedem Blick­win­kel von oben beob­ach­ten konnte. Aus­ser­dem gabs noch einen Chill­be­reich! Hier wurde sanfte ori­en­ta­li­sche Musik gespielt, völ­lig ohne Beats. Von hier kam auch der wun­der­schöne Duft der über­all im Gebäude schwebte.

Ja, ich war wohl das erste Mal Gast auf einer Goa-Party. Und einer wun­der­schö­nen dazu. Spä­ter traf ich dann noch mei­nen Chef. Der hat mir im Büro; dem ein­zi­gen Raum in der gan­zen Loca­tion wo nicht gefei­ert wurde, noch wäh­rend die Party im vol­lem Gange war offen­bart das er mich beim Abbau Mon­tags­abend hier brauch! Egal in wel­chem Zustand. Diens­tags hatte ein Ver­ein diese ganze Halle wo grad gefei­ert wurde für ihre Ver­samm­lung angemietet.

Über­haupt arbeite ich für eine Firma, die ihre Fin­ger in Sachen Ver­an­stal­tun­gen über­all in und um Essen drin hatte! Das die “neben­her” noch ein PsyTrance-Label waren, erfuhr ich erst nach und nach! Das ich jemals selbst hin­ter dem Pult ste­hen würde, davon war nur zu träumen.

Monate spä­ter, ich hatte inzwi­schen Unter­richt in Sachen Plat­ten auf­le­gen; stand ich selbst am Pult und feu­erte die Feier Gemeinde mit den Tracks an, die ich mir zuvor fein säu­ber­lich zusam­men­ge­stellt hatte. Das es in die­ser Musik Szene dar­auf ankommt einen sau­be­ren Mix zweier Tracks hin­zu­be­kom­men hatte ich schnell begrif­fen. Die Venyls lagen mir gut in der Hand.

Meine Begeis­te­rung für diese Art des Fei­erns, die­ser gewis­sen Phi­lo­so­phie nach der wir leben hat mich bis heute nicht los­ge­las­sen. Seit­her habe ich nie wie­der eine die­ser gros­sen Hal­len besucht oder bin in eine Disco gegan­gen. Und das obwohl ich seit 7 jah­ren in Ber­lin wohne. Auch hier gehe ich dem Fei­ern gern unre­gel­mäs­sig nach!

Teil 2 gibts spä­ter *grins*

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