Light and Love

3. März 2009

Dro­gen — So wir­ken sie! Passt bitte auf!

Abgelegt unter: Selbstloses — admin @ 16:26
 

Infor­ma­tio­nen zu Ecs­tasy, Lsd, Haschisch, Kokain, Alko­hol, Speed und sons­tige harte Dogen.

 

Wich­ti­ger Hinweis

Der Kon­sum von lega­len und ille­ga­len Dro­gen ist immer mit gesund­heit­li­chen Risi­ken ver­bun­den. Han­del, Besitz und Erwerb von Ecs­tasy stel­len nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz einen Straf­tat­be­stand in Deutsch­land dar.

 

All­ge­meine Informationen

Zusam­men­set­zung

Wir­kungs­weise

Gegen­an­zei­gen

Neben­wir­kun­gen

Wech­sel­wir­kun­gen mit ande­ren Suchtmitteln

Ver­hal­ten bei Vergiftungen

 

MDMA wurde 1912 von der Firma Merck ent­wi­ckelt und paten­tiert. Der ursprüng­li­che the­ra­peu­ti­sche Nut­zen sollte in der Appe­ti­t­hem­mung lie­gen. Wegen uner­wünsch­ter Neben­wir­kun­gen wurde MDMA jedoch zunächst nicht auf den Markt gebracht.

In den 50er und 60er Jah­ren benutz­ten dann For­scher in den USA zunächst MDMA für wis­sen­schaft­li­che Zwe­cke im Bereich der Psy­cho­the­ra­pie. 1986 wurde der Wirk­stoff in den USA ver­bo­ten. MDMA tauchte in den 80er Jahre in Zusam­men­hang mit der Techno– und Housemusik-Welle ver­stärkt auf dem euro­päi­schen Dro­gen­markt auf. Der MDMA-Konsum nimmt hat zunächst auch in Deutsch­land ste­tig zuge­nom­men und liegt inzwi­schen kon­stant auf hohem Niveau.

 

Eine Ecstasy-Tablette ent­hält durch­schnitt­lich 50 bis 100 mg MDMA. Die Kon­zen­tra­tio­nen schwan­ken jedoch stark. Die Tablet­ten­prä­gun­gen sind keine Garan­tie für tat­säch­li­che Inhalts­stoffe. Jede Tablette kann zusätz­lich Par­acet­amol, Cof­fein, Milch­zu­cker, etc. ent­hal­ten. Nach neue­ren Unter­su­chun­gen sind toxi­sche Bei­men­gun­gen (Strych­nin, LSD, etc.) bis­her nur extrem sel­ten vor­ge­kom­men aber eben nicht ausgeschlossen.

 

MDMA gehört zur Gruppe der Amphetamine.

Nach der Ein­nahme einer Tablette wird der Wirk­stoff MDMA im Darm resor­biert. Über den Blut­kreis­lauf erreicht MDMA das Gehirn und wirkt dort vor allem auf den Neu­ro­trans­mit­ter Sero­to­nin. Die Sero­ton­in­spei­cher wer­den rasch ent­leert. Es kommt zu einem mas­si­ven Anstieg der Sero­to­nin­kon­zen­tra­tion im syn­ap­ti­schen Spalt und damit zu einer bewusst­seins­ver­än­dern­den Wir­kung. Die Sero­ton­in­spei­cher wer­den über einen Pump­me­cha­nis­mus wie­der auf­ge­füllt. Die­ser Pro­zess dau­ert mehr als 20 Stun­den. Aus die­sem Grund erzeugt ein Nach­do­sie­ren keine bzw. nur eine geringe Wir­kung. Die Wir­kung von MDMA beginnt etwa 20 bis 40 Minu­ten nach Ein­nahme und hält 2 bis 4 Stun­den an. MDMA ent­fal­tet seine zentral-nervöse Wir­kung vor allem im Bereich des Lim­bi­schen Sys­tems, das als “Beloh­nungs­zen­trum” die Emo­tio­na­li­tät reguliert.

Die Konsumenten/innen erle­ben in der Regel posi­tive Gefühle und Ver­hal­tens­än­de­run­gen. So gelingt es vie­len leich­ter, sich in andere hin­ein­zu­füh­len, Kon­takte zu knüp­fen und Gesprä­che zu füh­ren. MDMA ver­mit­telt das Gefühl, mit sich selbst im Ein­klang zu befin­den und fähig zu sein, per­sön­li­che Pro­bleme zu bewäl­ti­gen. Die meis­ten füh­len sich fit und leis­tungs­fä­hig und ver­spü­ren Gefühle von Zärt­lich­keit und Glück.

MDMA ver­än­dert die Wahr­neh­mung der Umge­bung, akus­ti­sche und opti­sche Ein­drü­cke wer­den ver­stärkt. Hal­lu­zi­na­tio­nen tre­ten nur sel­ten auf. Der Anstieg von Puls und Kör­per­tem­pe­ra­tur wird oft­mals nicht als Warn­si­gnal wahrgenommen.

 

Per­so­nen mit Herz– Kreis­lauf­er­kran­kun­gen, Asthma, Dia­be­tes und Nie­ren­schä­den dür­fen MDMA nicht konsumieren.

Men­schen, die zu Angst­an­fäl­len (Panik­at­ta­cken) und depres­si­ven Ver­stim­mun­gen nei­gen, kön­nen durch die Ein­nahme der Droge in eine psy­chi­sche Krise geraten.

 

Kurz nach der Ein­nahme von MDMA ver­spü­ren viele Konsumenten/innen eine unan­ge­nehme Ver­span­nung der Kie­fer­mus­ku­la­tur. Gleich­zei­tig kann Mund­tro­cken­heit und Brech­reiz auf­tre­ten. Auch gestei­gerte Anspan­nung, Nie­der­ge­schla­gen­heit und Ver­wirrt­heit wird in der ers­ten Stunde nach Ein­nahme gele­gent­lich beklagt. Das Kurz­zeit­ge­dächt­nis kann vor­über­ge­hend gestört sein. Nahezu alle Konsumenten/innen sind nach Abklin­gen der Dro­gen­wir­kung erschöpft und aus­ge­laugt — ein Zustand der als “Kater” bekannt ist.

MDMA ver­min­dert die Wahr­neh­mung von Warn­si­gna­len des Kör­pers. Sym­ptome wie Durst, Schwin­del, Kopf­schmerz und Herz­ja­gen wer­den unter­drückt, und es kann zu Kol­laps­zu­stän­den kom­men. Dies ins­be­son­dere dann, wenn im Zusam­men­hang mit kör­per­li­chen Anstren­gun­gen (Tanz­ma­ra­thon) Flüs­sig­keits­ver­luste nicht aus­ge­gli­chen wer­den und/oder keine Ruhe­pau­sen (chill out) ein­ge­legt werden.

Bei häu­fi­gem Gebrauch ent­steht eine Tole­ranz­ent­wick­lung, d.h. die Dosis muss gestei­gert wer­den, um die glei­che Wir­kung zu errei­chen. Es kann zu schwer­wie­gen­den psy­chi­schen Stö­run­gen (Angst­zu­stände, Depres­sio­nen, Psy­cho­sen) und kör­per­li­chen Gesund­heits­schä­den im Bereich von Herz, Kreis­lauf, Nie­ren und Leber kom­men. Blut­bild­ver­än­de­run­gen sind mög­lich (Anämie). Auch Appe­tit­lo­sig­keit und Gewichts­ab­nahme kön­nen die Folge sein. MDMA erzeugt psy­chi­sche Abhängigkeit.

 

Beson­ders risi­ko­reich ist die Kom­bi­na­tion von MDMA mit ande­ren Sucht­mit­teln. Grund­sätz­lich erhöht der Misch­kon­sum alle gesund­heit­li­che Risi­ken — teil­weise in poten­zier­ter Form.

 

Alko­hol

Häu­fig wird zusätz­lich zu MDMA Alko­hol kon­su­miert. Eini­gen Konsumenten/innen dient Alko­hol dazu, am Ende einer Party “abzu­tör­nen” und den “Kater” zu ver­schla­fen. Alko­hol spült jedoch Kör­per­flüs­sig­keit ebenso ver­stärkt aus wie Ecs­tasy, wodurch sich, insbe-sondere in der Ver­bin­dung mit exzes­si­vem Tan­zen, die Gefahr des “Aus­trock­nens” und damit eines Kreis­lauf­kol­lap­ses erhöht.

 

Haschisch

Als “Ein­schlaf­hilfe” nach kör­per­li­cher Anstren­gung im Zusam­men­hang mit Tanz­ver­an­stal­tun­gen wird oft Can­na­bis in Form von Haschisch oder Mari­huana geraucht.

Die Sub­stanz wirkt beru­hi­gend und ver­rin­gert die gestei­gerte Wahr­neh­mung von Außen­rei­zen als Folge des MDMA-Konsums. Gleich­zei­tig kön­nen aber andere Wir­kun­gen (vor allem kör­per­li­che, z. B. Herz­ra­sen) durch den Kon­sum von Can­na­bis wie­der ange­ho­ben werden.
 

LSD

LSD gehört zur Gruppe der Hal­lu­zi­no­gene und wird in Form von trips ange­bo­ten. Es wird häu­fig zusam­men mit Ecs­tasy kon­su­miert, um eine Stei­ge­rung der Vor­stel­lungs­kraft zu erzie­len. LSD wirkt im Gehirn auf einem ande­ren Stoff­wech­sel­weg (Dopa­min) wie MDMA. Es erzeugt unter Umstän­den “Hor­ror­trips”, die über Tage und Wochen anhal­ten kön­nen. LSD führt bei län­ger dau­ern­dem Gebrauch nach­weis­lich zu psy­chi­schen Spät­schä­den im Sinne von Per­sön­lich­keits­stö­run­gen (Psychosen).

 

Speed

Speed ist ein Sam­mel­be­griff für Amphet­amin­ab­kömm­linge unter­schied­li­cher Wir­kungs­stärke. Es poten­ziert und ver­län­gert die eupho­ri­sie­rende und leis­tungs­stei­gernde Wir­kung von MDMA. Es wirkt zudem stär­ker hal­lu­zi­no­gen. Speed kann Schä­den im Bereich der Hirn­sub­stanz und damit blei­bende psy­chi­sche Defekte erzeugen.

 

Kokain

Auch Kokain wird mitt­ler­weile mit MDMA kom­bi­niert. Es wird in der Regel als wei­ßes Pul­ver ange­bo­ten und geschnupft. Die Wir­kung tritt nach weni­gen Sekun­den ein und hält 15 bis 45 Minu­ten an. Die Konsumenten/innen ver­spü­ren eine hohe Leis­tungs­be­reit­schaft, Hand­lungs­drang und Erre­gung. Kokain führt zu star­ker psy­chi­scher Abhän­gig­keit und kann nach Abset­zen mas­sive Depres­sio­nen aus­lö­sen. Die Schleim­häute der Nase wer­den gereizt und kön­nen Scha­den nehmen.

 

Bei Dosie­run­gen über 150 mg MDMA oder bei Kom­bi­na­tion mit ande­ren Dro­gen kann es zu Ver­gif­tun­gen (Into­xi­ka­tio­nen) kommen.

Kenn­zei­chen sind:

Puls­be­schleu­ni­gung bis zu 150 Schlägen/min

Erre­gung

Panik

Fie­ber über 39°C

Kreis­lauf­stö­run­gen

Bewusst­lo­sig­keit

 

Die betrof­fene Per­son bequem lagern, beru­hi­gen und auf kei­nen Fall ohne Auf­sicht las­sen. Trin­ken anbieten.

In jedem Fall ist medi­zi­ni­sche Hilfe in Anspruch zu nehmen!

Es gibt natür­lich noch weit aus mehr ille­gale Sub­stan­zen die hier (noch) nicht auf­ge­zählt sind. Wir wer­den die­sen Arti­kel ein­fach nach und nach auf­bauen und kom­plet­tie­ren. Du kennst dich bezüg­lich zum Thema gut aus? Warst selbst schon mal dro­gen­ab­hän­gig und möch­test deine Erfah­run­gen hier ein­brin­gen? Gern! Wir freuen uns auf deine Arti­kel, auch gern dis­kret und anonym!

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